Passend zum Schneesturm sind wir recht spät in Richtung Erlangen aufgebrochen. Überhaupt haben wir uns erst letzte Woche für das E.A.V. Konzert entschieden und uns eine der letzten Karten gesichert – letzte Reihe Oberrang.
Der Beginn war um 20Uhr und immerhin gegen 19Uhr45 haben wir auch das Auto geparkt. Jetzt „nur“ noch die Heinrich – Lades – Halle finden, was für 2 Erlangenunerfahrene doch 10 Minuten in Anspruch nahm. Gut, sein Navi zeigte alles trügerisch nah an… Auf dem Weg noch schnell unseren Kartendealer angefunkt und der hat uns dann auch die letzten Meter gelotst. Nun vollständig zu fünft den Einlass passiert, 20 Uhr alle Zeichen stehen auf Anfang. Treppen hoch und natürlich für die falsche Seite entschieden… Die letzte Reihe befindet sich aus bautechnischen Gründen nur auf der anderen Seite. Als wir da leicht verdutzt standen, entdeckte ich noch 2 Bekannte, die sich dort in der Nähe oder evtl. sogar in einem Partymob befanden. Da sieht man sich fast ein Jahr nicht und dann beim E.A.V. Konzert *gg* Aber nicht viel Zeit verlieren, geht ja gleich los.
Mit den Klängen zum Neandertal die allerletzte Reihe bezogen und festgestellt, dass der Blick gleich Null ist… Also wurde des Konzi entweder im Stehen oder wie auf der Stange im Hühnerstall, auf dem Geländer hinter uns verbracht. Was gleich auffiel, war natürlich der hohe Altersdurchschnitt, die Wärme und penetrantes Altweiberparfum aus der Reihe vor uns. Besagte Duftspenderin sorgte mit ihren Tanzeinlagen vom anderen Stern – die Gute dürfte Ü65 gewesen sein – zur konstanten Duftbelästigung.
Mit einem gekonnten Übergang ließen die Ösis den Banküberfall folgen und legten danach den 1. „Laberblock“, mit teils sehr spitzen Witzen zur Gesellschaft, ein. Brauchen halt auch ihre Pausen, sind schließlich auch nemmer die Jüngsten *hehe* Zitat: „ Wenn mer so alt is wie ich, musst scho mit einer Hand im Blumentopf schlafen. Musst Dich ja langsam scho an die Erde gewöhnen“ oder „Wenn man vor 20 Jahren gesagt hätte, morgen lösche ich einen Freund, wäre man im Knast gelandet“ *gg*
Weinter ging es mit dem Sandlerkönig
Und danach gleich wieder Witze. Ab jetzt kann ich eine chronologische Reihenfolge nicht mehr garantieren :-) Die Hitze förderte die Müdigkeit und die Tanzeinlagen inkl. Duft gaben den Rest… *gg* Zu fast jedem Lied wechselte die Kombo mindestens 1 Teil des Outfits, womit ich quasi auch meine diesjährige Faschingsveranstaltung hinter mir hätte *lol* Bereits der Banküberall hatte es angedeutet und Burli zeigte es auch: Sie spielen jeden Hit, einige davon aber absolut selbstzerstümmelt oder in Medleys. Im Partymob floss kräftig Weizen und zum Samurai setzte er sich in Bewegung
Es wurde eine gute Mischung aus Melancholie
und Spaß gefunden. Zu heiße Nächte in Palermo kochte das Publikum.Sehr fein auch der Übergang zum Lied:
„Als ich hörte der Schlecker ist pleite, dachte ich, jetzt hat es den Berlusconi auch erwischt“ *rofl*
Es gab wirklich jeden hit, Copacabana, Märchenprinz, den Kerkermeister, die Russen kommen, Fata Morgana, und und und
Nach einer Stunde 50 ließen sich die Herren zur 1. Zugabe bitten und legten noch mal 10 Minuten drauf. Dann noch mal kurz betteln und beendeten wie folgt den für die Plätze viel zu teuren, aber coolen Abend:
E.A.V. @ Heinrich - Lades- Halle, Erlangen 14.02.12
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